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14 Millionen Deutsche wollen online Weihnachtsgeschenke
kaufen (Dez. 2009)
14,3
Millionen Deutsche kaufen dieses Jahr Weihnachtsgeschenke
im Internet. Das ist ein Drittel mehr als im Vorjahr
und entspricht jedem fünften Bundesbürger
ab 14 Jahren. Hinzu kommen weitere 8,6 Millionen,
die Interesse am Online-Kauf von Präsenten
haben, aber noch unentschlossen sind. Das ergab
eine Umfrage von BITKOM und dem Meinungsforschungsinstitut
forsa. Für bis zu 23 Millionen Deutsche
ist das Web die ideale Shopping-Meile im Weihnachtseinkauf,
sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm
Scheer.
(Quelle:
bitkom)
Viren
sind die häufigste Negativ-Erfahrung im Internet
(August 2009)
Viren
und andere Schadprogramme sind die häufigste
Negativ-Erfahrung im Internet. 22 Prozent der Nutzer
das entspricht zehn Millionen Deutschen
haben erlebt, dass ihr Computer mit einem Schadprogramm
infiziert wurde. Das geht aus einer repräsentativen
Erhebung des Hightech-Verbandes BITKOM hervor. Weitere
unangenehme Erlebnisse folgen mit klarem Abstand.
6 Prozent der Surfer sagen, sie seien Opfer eines
Betrugs beim Online-Einkauf geworden. 4 Prozent
wurden im Web verbal angegriffen oder belästigt.
Eine Ausspähung oder illegale Nutzung ihrer
persönlichen Daten beklagen 2 Prozent der User.
Erfreulich: 63 Prozent
der Nutzer haben noch keine Negativ-Erfahrungen
im Internet gemacht. Am zufriedensten sind die 50-
bis 64-Jährigen: 71 Prozent von ihnen geben
an, keine negativen Online-Erlebnisse zu kennen.
Kritischer fällt das Urteil der 30- bis 49-Jährigen
aus nur 57 Prozent von ihnen ziehen ein rundum
positives Fazit. Im Mittelfeld liegen junge Nutzer
bis 29 Jahre sowie Senioren ab 65 Jahren. Sie haben
zu 66 beziehungsweise 59 Prozent bisher keine Negativ-Erfahrungen
gemacht.
Gegen Schadprogramme und Betrüger können
PC-Nutzer vorbeugen, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied
Prof. Dieter Kempf. Mit einer Kombination
aus Schutzprogrammen und umsichtigem Verhalten lassen
sich viele Risiken effektiv eindämmen.
Hier
die wichtigsten Tipps des BITKOM zur Vorbeugung:
1.
PC-Schutz
Zu den präventiven Maßnahmen zählt
nicht nur, das Anti-Viren-Programm stets aktuell
zu halten. Auch die übrigen Anwendungen wie
Betriebssystem und Internet-Programm sollten regelmäßig
aktualisiert werden. Entsprechende Sicherheits-Updates
bieten die Hersteller an. Wichtig ist auch eine
gewisse Vorsicht. So sollte man möglichst nur
E-Mails öffnen, die von vertrauenswürdigen
Absendern stammen. Viren verbergen sich oft in Anhängen
oder Grafiken von E-Mails. Generell sollten Nutzer
darauf achten, welche Software oder Zusatzprogramme
(Plug-Ins) sie installieren. Eine große
Gefahr ist Software, die über dubiose Webseiten
heruntergeladen wird.
2.
Online-Einkauf
Zeichen für die Seriosität eines Shops
sind ein Impressum mit Nennung und Anschrift des
Geschäftsführers sowie klare Geschäftsbedingungen
(AGB). Manche Shops werden von unabhängigen
Experten geprüft und erhalten ein Zertifikat
oder Siegel. Mit die beste Kontrolle üben die
Kunden selbst aus: Auf vielen Shopping-, Preisvergleich-
und Auktionsseiten werden Händler beurteilt.
Wer gute Bewertungen hat, rückt in die engere
Wahl. Zur Bezahlung müssen Konto- oder Kreditkartendaten
über eine sichere Verbindung übertragen
werden. Das ist erkennbar an den Buchstaben https
in der Adresse der Webseite und einem Schloss- oder
Schlüssel-Symbol im Internet-Programm. Zukünftig
sind sichere Webseiten auch an einer grün hinterlegten
Adresszeile erkennbar, wenn sich der Betreiber einer
unabhängigen Prüfung unterzogen hat. Man
kann per Lastschrift, Kreditkarte oder Rechnung
zahlen. Es gibt auch seriöse Bezahl-Dienste,
bei denen die Bankdaten nur einmal hinterlegt werden.
Vorkasse per Überweisung ist verbreitet, aber
riskanter.
3.
Passwörter
Bei vielen Online-Services müssen sich die
Nutzer registrieren. Meist werden ein Benutzername
und ein Passwort festgelegt. Soweit möglich,
sollten Kunden nicht das gleiche Passwort für
unterschiedliche Dienste verwenden etwa E-Mail-Konto,
Online-Shops und Communitys. Grundsätzlich
gilt: Je länger das Passwort ist, desto schwerer
ist es zu knacken. Es sollte mindestens 8 Zeichen
lang sein und aus einer zufälligen Reihenfolge
von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und
Sonderzeichen bestehen. Wer den Überblick über
seine vielen Codes zu verlieren droht, findet Hilfe
bei so genannten Passwort-Safes. Das sind PC-Programme,
die alle Zugangsdaten verwalten können. Der
Anwender braucht sich dann nur noch ein Haupt-Passwort
zu merken.
4.
Persönliche Inhalte
Im täglichen Leben würden die meisten
Menschen kaum Unbekannten ihr Privatleben offenbaren.
Auch im Web haben es die Nutzer in der Hand, den
Zugang zu privaten Infos zu beschränken. In
Communitys etwa lässt sich zwischen Freunden
und Fremden unterscheiden: Gute Bekannte haben Zugriff
auf die neuesten Fotos, andere nicht. Gleiches gilt
für Kontaktdaten oder Infos zum Freundeskreis.
So lässt sich nur die eigene Privatsphäre
schützen, man bietet auch weniger Angriffsfläche
für potenzielle Betrüger, Streithähne
oder rachsüchtige Ex-Partner.
(Quelle:
bitkom)
Computervirus
feiert 25-jährigen Geburtstag
(April 2009)
Bereits
einfache Sicherheitsvorkehrungen helfen den Computer
zu schützen.
Vor
25 Jahren, im November 1983, stellte der US-Forscher
Fred Cohen an der University of Southern California
den ersten Computervirus vor. Auf dieses Jubiläum
anderer Art weist der Hightech-Verband Bitkom hin.
Das kriminelle Potenzial, das Cohens Entdeckung
entfalten würde, sei damals nicht absehbar
gewesen. Die Nachfolger des ersten Virus hätten
zu einer Massenepidemie geführt, sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied
Prof. Dieter Kempf.
Nach
einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des
Bitkom sind fast 4 Millionen Deutsche bereits Opfer
von Computer-Kriminalität geworden. Sieben
Prozent aller Computernutzer ab 14 Jahre haben einen
finanziellen Schaden durch Viren, bei Online-Auktionen
oder Online-Banking erlitten.
Dennoch
gehören Sicherheitsprogramme für viele
noch nicht zum Standard. Fast jeder fünfte
Computernutzer hat kein Virenschutzprogramm installiert.
Lediglich 67 Prozent nutzen eine Firewall.
Bitkom nennt in Zusammenarbeit mit Deutschland
sicher im Netz e.V. die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen
für Computer-Nutzer:
-
Firewall
und Anti-Virusprogramm installieren
- Regelmäßig Updates von Betriebssystem
und Anwendungen durchführen
- Niemals Zugangsdaten herausgeben oder unverschlüsselt
auf dem PC speichern
- Bei der Übertragung von persönlichen
Daten auf verschlüsselte Netzwerkverbindungen
achten
- Mit persönlichen Daten bewusst umgehen
Weitere Tipps für
den Schutz des Computers sind unter www.sicher-im-netz.de
abrufbar.
(Quelle: bitkom)
Neun
von zehn jungen Deutschen haben Web-Zugang (September
2008)
Die
junge Generation ist gut vernetzt: 87 Prozent der
Deutschen zwischen 14 und 29 Jahren haben einen
PC mit Internet-Zugang. Das hat eine repräsentative
Studie im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM
ergeben. Jugendliche und junge Erwachsene
nutzen das Netz am intensivsten, kommentierte
BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
die Daten. Zum Vergleich: In der Bevölkerung
ab 30 Jahren verfügen nur 54 Prozent der Deutschen
über einen Internet-PC.
Auch
mit E-Mail-Adressen sind die Jüngeren besser
ausgestattet. 45 Prozent haben bereits zwei oder
mehr elektronische Postfächer. Die E-Mail hat
einen festen Platz im Alltag. Mehr als die Hälfte
der jungen Internet-Nutzer rufen ihre privaten Mails
mindestens einmal täglich ab, jeder sechste
sogar mehrmals am Tag. Die digitale Post bedeutet
für die junge Generation vor allem einen Gewinn
an Flexibilität und Lebensqualität. Das
sagen jeweils neun von zehn Anwendern (92 bzw. 91
Prozent). Die E-Mail-Nutzer zwischen 14 und 29 schätzen
aber auch ein Plus an Information und Unterhaltung
(84 bzw. 69 Prozent).
In
der jungen Generation zwischen 10 und 29 Jahren
besonders beliebte Internet-Aktivitäten sind
darüber hinaus Sofortnachrichten über
das Web (Instant Messages), das Einstellen von Fotos
im Netz, die Beteiligung an Diskussionsforen und
Internet-Telefongespräche. Das geht aus einer
weiteren Studie des BITKOM hervor. Gerade für
Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren
ist Online-Kommunikation selbstverständlich:
94 Prozent der Mädchen und 86 Prozent der Jungen
nutzen Sofortnachrichtendienste (Messenger) und
andere Kommunikationsplattformen. Auch beim Einstellen
von Fotos haben die Mädchen die Nase vorn:
72 Prozent von ihnen veröffentlichen Bilder,
während das nur 40 Prozent der Jungen tun.
Jungs wiederum diskutieren in Foren deutlich intensiver
als Mädchen (43 gegenüber 11 Prozent)
und telefonieren häufiger übers Internet
(35 gegenüber 22 Prozent). Sowohl Mädchen
als auch Jungen nutzen das Web intensiv, erklärt
BITKOM-Präsident Prof. Scheer, aber sie
haben sehr unterschiedliche Interessen.
(Quelle:
bitkom)
Spam-Domains
konzentrieren sich auf wenige Registrare (Juni
2008)
90
Prozent aller per Spam-Mails beworbenen Webseiten
werden von nur 20 Registraren weltweit verwaltet,
will das Anti-Spam-Projekt Knujon (rückwärts
geschrieben für No Junk) herausgefunden haben.
Unter den ermittelten Registraren finden sich unter
anderem die chinesischen Anbieter Xinnet Bei Gon
Da Software, BEIJINGNN und Todaynic, die in der
Liste der weltweiten Marktanteile auf den Plätzen
18, 47 und 99 stehen sollen. Der in Düsseldorf
ansässige Registrar Joker nimmt in der Knujon-Liste
der "10 Worst Registrars" Platz 4 ein.
Für die Analyse
haben die Aktivisten von Knujon über ein Jahr
lang die Links in mehreren Millionen Spam-Mails
ausgewertet und die Domains den Registraren zugeordnet.
In die Platzierung gingen neben der Zahl der insgesamt
verwaltenen Domains und der gehosteten Spam-Domains
noch weitere Faktoren wie die Markenpräsenz
ein.
Wenig
überraschend zeigte sich bei der Auswertung
der Spam-Domains, dass in den meisten Fällen
die Spammer falsche Registrierungsdaten angegeben
hatten, sodass in der WHOIS-Datenbanken keine verwertbaren
Einträge vorhanden sind, um gegen die Müll-Mailer
vorzugehen. Gegenüber der Washington Post macht
der Mitgründer von Knujon Garth Bruen auch
die Internet Corporation for Assigned Names and
Numbers (ICANN) für die Zustände mitverantwortlich.
Die ICANN hätte zwar nicht die Autorität
gegen Spam und Missbrauch vorzugehen, sehr wohl
aber das Recht, gefälschte WHOIS-Einträge
bei den Registraren zu ahnden.
In
den vergangenen Monaten habe Knujon laut Bruen so
viele Meldungen über gefälschte Einträge
an die ICANN übermittelt, dass deren Datenbank
in einigen Fällen zusammengebrochen sein soll.
Genau davor will Bruen die ICANN zuvor allerdings
gewarnt haben. Mit seiner Kritik steht Knujon nicht
allein da. US-Verbände und Verbraucherschützer
kritisieren seit Längerem, dass ICANN zu lasch
gegengegenüber Registraren vorgehe, die gegen
die Bestimmungen zum WHOIS oder zu den Schlichtungsverfahren
gegen mögliche Domains-quatter verstoßen.
Um die Situation nicht noch weiter zu verschlimmern,
stemmen sie sich gegen eine mögliche Privatisierung
der ICANN.
(Quelle:
heise)
Microsoft:
Sprunghafter Anstieg der Angriffe auf persönliche
Daten (Oktober 2007)
Einen
sprunghaften Anstieg von Angriffsversuchen durch
Trojaner, Keylogger und Spionageprogramme will Microsoft
in der ersten Jahreshälfte 2007 verzeichnet
haben: 500 Prozent mehr Schädlinge als in den
sechs Monaten zuvor hätten versucht, an persönliche
Informationen von Anwendern zu kommen. Zwei der
Trojanerfamilien, die durch Microsofts Malicious
Software Removal Tool (MSRT) entdeckt und entfernt
werden können, hätten es gezielt auf Bankinformationen
abgesehen. Unter anderem beruhen die Ergebnisse
auf den von OneCare, Windows Defender und dem MSRT
gesammelten Daten.
Die
von Microsoft auf der derzeit in London stattfindenden
RSA Conference Europe veröffentlichte Sicherheitsstudie
enthält weitere, wenig erfreulich Zahlen. So
wurden in der ersten Jahreshälfte 2007 rund
31 Millionen Phishing-Versuche registriert, was
laut dem Security Intelligence Report einer Steigerung
von 150 Prozent entspricht.
Darüber
hinaus hat Microsoft Ergebnisse einer Umfrage unter
mehr als 3600 Sicherheits-, Datenschutz- und Marketing-Verantwortlichen
in Deutschland, Großbritannien und den USA
veröffentlicht. Demnach soll eine verstärkte
Zusammenarbeit zwischen Sicherheits-, Datenschutz-
sowie Marketing-Managern wichtig sein, um Gefährdungen
und Sicherheitslücken zu vermeiden. In den
letzten zwei Jahren seien Organisationen mit ungenügender
Kooperation mehr als doppelt so häufig von
Diebstahl von Kundendaten betroffen gewesen wie
Unternehmen, deren Abteilungen gut zusammenarbeiten.
78
Prozent der Sicherheitsverantwortlichen gingen davon
aus, dass ihre Marketingkollegen sie ansprechen,
bevor sie persönliche Informationen sammeln
oder nutzen. Allerdings würden nur 30 Prozent
der Marketing-Manager tatsächlich Bescheid
geben. Gleichwohl gaben aber 65 Prozent der Befragten
aus dem Marketing an, dass der Erhalt und die Verbesserung
des Rufs des Unternehmens eines der wichtigsten
Motive für den Datenschutz ist.
(Quelle:
heise
c't)
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