Aktuelles - Archiv

Spam ist wieder im Kommen (November 2006)

Der Dienstleister MessageLabs sieht in seinem Oktober-Report einen Anstieg des Spam-Anteils im E-Mail-Verkehr; der Anteil an Phishing- und Viren-Mails hingegen ging in homöopathischen Dosen zurück. Inzwischen sind nahezu
drei Viertel aller E-Mails als Spam
einzuordnen, ein Anstieg um 8,5 Prozent im Vergleich zum September dieses Jahres.

Als Hauptursache für die neue Spam-Masse haben die MessageLabs zwei Schädlinge ausgemacht, die ihren Weg ebenfalls per E-Mail auf die Opfer-Rechner finden: SpamThru und Warezov (auch als Stration bekannt). SpamThru geht besonders geschickt zu Werke und reinigt den zukünftig Spam-verschleudernden Zombie-PC gründlich mit einem geknackten Kaspersky-Virenscanner von anderer parasitärer Software. Der Trojaner ist auch mit einer Routine ausgestattet, mit der er Bilder-Spam durch Hinzufügen von zufälligen Pixeln sowie Stauchen und Strecken so individualisiert, dass Outbreak- und Spam-Sensoren kaum eine Chance haben, gleichartige E-Mails etwa anhand von Hash-Werten zu detektieren.

Die ersten Warezov-Varianten tauchten Mitte August diesen Jahres auf. Der Trojaner wurde aber vor genau einer Woche in großen Massen verschickt. Beiden Schädlingen ist gemein, dass sie neue Trojaner-Varianten von Webservern herunterladen und versenden – durch die Änderungen können die meisten Virenscanner die neuen Varianten nicht erkennen. Auch die Empfänger-Adressen und Spam-Vorlagen laden sie von Servern aus dem Netz und können so in kurzer Zeit Millionen nahezu nicht als solche erkennbare Spams verschicken.

Vor einigen Monaten ging der Anteil an Spam-Mails im E-Mail-Aufkommen noch zurück. Mit SpamThru und Warezov haben sich die Spammer aber wohl gut aufgestellt, um den Spam-Assassins dieser Welt zu entgehen. Trotz des Massenversandes von diesen Trojanern gingen die Viren-Mails um 0,12 Prozentpunkte auf genau 1 Prozent zurück. Phishing-Mails gab es 0,06 Prozentpunkte weniger; diese machten im Oktober 0,53 Prozent des Gesamt-Mail-Aufkommens aus. (Quelle:Heisse)

Jeder fünfte Bundesbürger hat keine Computer-Kenntnisse (Juni 2006)

Jeder dritte Europäer hat keine Ahnung vom Umgang mit Computern. Genau 37 % aller EU-Bürger konnten nach Angaben des Europäischen Statistikamtes Eurostat vom Dienstag mit den Rechnern nichts anfangen. Die Deutschen scheinen aber besser dazustehen: Nur jeder fünfte Bundesbürger (21 %) kann der Eurostat-Erhebung von 2005 zufolge keinen Computer bedienen.

Besonders gering ist die so genannte E-Kompetenz demnach in Griechenland ausgebildet, wo fast zwei Drittel der Bevölkerung keinerlei Computer-Kenntnisse haben. Auch in Italien, Ungarn, Portugal, Zypern, Litauen sitzt mehr als die Hälfte der Bevölkerung vor dem Rechner wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berge. Besser als Deutschland schnitten Dänemark, Schweden und Luxemburg ab.

Eurostat weist allerdings darauf hin, dass die Erhebung auf einer Selbst-einschätzung der Befragten beruht. Das könnte die Zahlen zu Deutschland in ein anderes Licht rücken. 23 % der Bundesbürger schätzten ihre Computer-kenntnisse nämlich als "gering" ein. Das waren deutlich mehr als in allen anderen Ländern – vielleicht, weil die Befragten dort ehrlich zugaben, eigentlich keine Ahnung zu haben.

62 Prozent der deutschen Haushalte sind online (Februar 2006)

Hier zu Lande surften im vergangenen Jahr 62 % der Haushalte im Internet. Damit liegt Deutschland nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes bei der Web-Nutzung im Vergleich mit anderen EU-Ländern klar über dem Durchschnitt von 53 %. Beim Anteil der schnellen Breitbandanschlüsse liegt Deutschland allerdings mit 23 % unter dem EU-Schnitt (25 %).

Weiter belegen die Zahlen, dass Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren gerne im Netz kaufen: 32 % von ihnen kauften im ersten Quartal 2005 online ein, europaweit waren es nur 20 %. Bei Männern waren Bücher am gefragtesten, bei Frauen Kleidung. Haushalte mit geringem Einkommen verfügen weniger häufig über eine Anbindung ins Datennetz. Bei den Unternehmen ab zehn Mitarbeitern dürfte nach Angaben der Statistiker mit einem Anteil von 94 % bei den Internet-Zugängen inzwischen eine obere Grenze erreicht worden sein.

Die IT- und Telekommunikationsbranche trug 2004 mit 6,8 % zum Bruttoinlandsprodukt bei – 1995 waren es erst 4,7 %. Erstmals seit zehn Jahren seien auch wieder mehr IT-Produkte exportiert als nach Deutschland importiert worden. Besonders gefragt ist im Ausland die Messtechnik 'made in Germany'. Die Branche beschäftigte 2004 rund 1,3 Millionen Menschen – 300.000 mehr als 1995.

 

Frauenquote im Internet steigt (Juli 2005)

Mit dem zunehmenden Frauenanteil steigt das E-Commerce-Potenzial für spezielle Produkte, schließen die Marktforscher von Fittkau & Maaß aus ihrer W3B-Teilstudie "Internet-Zielgruppe: Frauen" (PDF-Datei). Für die 20. WWW-Benutzer-Analyse wurden im April und Mai 2005 mehr als 100.000 Internet-Nutzer befragt.

Waren Anfang 2000 noch drei Viertel der Internet-Nutzer männlich, haben die Frauen mit 46 zu 54 % nun fast gleichgezogen. Allerdings gilt diese Verteilung nicht für alle Altergruppen: Bei Teens und Twens liegen die weiblichen Nutzer sogar in Führung, während sie in der Altergruppe über 50 Jahre auf nicht einmal 30 % kommen. Zwar haben die weiblichen Surfer bei der Internet-Nutzung ähnliche Ziele wie Männer, doch ihr Benutzerverhalten weist einige Besonderheiten auf.

Frauen bummeln online gerne: Sie besuchen häufiger Shopping-Seiten als die Männer, kaufen aber seltener ein. Dabei sind sie vorsichtig: Während 46 % der Männer keine Angst davor haben, im Online-Shop mit Kreditkarte zu bezahlen, sind es bei den Frauen nur 30 %. Außerdem zieht es diese häufiger zu Versandhändlern, die auch außerhalb des Internet bekannt sind -- etwa Otto oder Tchibo --, während Männer bei der Nutzung von reinen Online-Plattformen wie Amazon und eBay die Nase vorn haben.

Viel häufiger als Frauen besuchen Männer zudem Politik-Webseiten und solche von Zeitungen oder Zeitschriften. Dafür favorisieren die Frauen laut der Studie beim Surfen Themen wie Schönheit oder Gesundheit. Musik-Sites nutzen sie geringfügig häufiger als Männer

 

47 Millionen Deutsche online (Januar 2005)

Noch nie hat sich ein neues Medium so schnell verbreitet wie das Internet. Vor zehn Jahren, als das Netz populär wurde, gab es weltweit etwa 16 Millionen Nutzer - heute sind es 830 Millionen. Jeder achte Mensch auf der Erde hat heute Zugang zum Internet, im Jahr 2010 könnte es jeder fünfte sein.

Die Zugangsmöglichkeiten sind jedoch ungleich verteilt: Mehr als 80 % aller Nutzer leben in nur 20 Staaten. Diese Zahlen wurden jetzt auf researchworldwide.com veröffentlicht; ihnen zufolge wird das größte Wachstum in Zukunft in Schwellenländern wie China, Brasilien und Indien erwartet.

In Deutschland waren im Juli dieses Jahres rund 47 Millionen Menschen online, nach absoluten Zahlen liegt die Bundesrepublik damit weltweit auf
dem vierten Platz. Wenn man jedoch nachrechnet, wie viel % der Bevölkerung einen Internet-Zugang haben, reicht es für Deutschland mit 57,1 % nur für Platz 14. Vorn liegen Schweden, Hongkong, die USA und Island.




Studie: Internet dominiert zunehmend die Mediennutzung
(November 2004)

Das Medium "Internet" wird in Europa immer wichtiger. So ist die Zahl der Webnutzer in Deutschland seit 2003 noch einmal um 5 % auf insgesamt
52 % der Bevölkerung gestiegen. Dies ergab eine Umfrage des Online-Vermarkter-Verbandes EIAA (European Interactive Advertising Association). Deutschland liegt dabei sogar an der Spitze vor Großbritannien mit 50 % und Frankreich mit 45 %.

Insgesamt gaben 42 % der Befragten in der europäischen Studie an, täglich online zu sein. Auf das Internet entfällt ein Anteil von 20 % der gesamten Medien-Nutzung in Europa. Das kann die Verleger durchaus alarmieren, denn das weltweite Netz hat damit einen größeren Anteil an der Mediennutzung als die Zeitschriften mit sieben % und die Zeitungen mit 10 %.

Das Fernsehen nimmt mit 33 % Anteil allerdings unangefochten den größten Raum ein. Aber auch hier könnte sich eine rückläufige Entwicklung andeuten: Über ein Drittel der Befragten (35 %) gaben in der Studie an, aufgrund vermehrter Internet-Nutzung weniger fernzusehen. Das Internet könnten sich damit den Nutzungswerten von TV und Radio annähern.

 

Zahl der Domains in Deutschland steigt weiter stark an (September 2004 )

Neue Anmeldungen für Domains haben in Deutschland im ersten Halbjahr 2004 um rund 18 % zugelegt. Die Zahl der Registrierungen von Länder-Domains (ccTLDs) mit der Endung .de ist deutlich schneller als der weltweite Durchschnitt (nur 7 %) gestiegen.

Im internationalen Vergleich liegt die .de-Domain mit 12 % aller registrierten Adressen auf Platz zwei hinter .com mit 45 %.
Damit wird sie häufiger gebraucht als .uk (8 %) und .net (7 %).

Weltweit lag die Zahl der registrierten Domainnamen dem Report zufolge bei 64,5 Millionen. Das Wachstum übertrifft die Werte, die während des Internet-Booms Ende der 90er Jahre verzeichnet wurden.

In Deutschland deckt .de 90 % des gesamten Marktes für registrierte Domainnamen ab. Die Zahl ist von 6,7 Millionen auf 7,9 Millionen geklettert. Ein Grund dafür ist mit, dass im Vergleich zu Frankreich die Domains von jedem privaten Interessenten ohne Auflagen bestellt werden können.

Insgesamt 80 % der Domainnamen werden in Deutschland von Endver-brauchern genutzt, 20 % entfallen auf den Bereich "Business". Es ergibt sich eine sehr große Chance für den Mittelstand, der das Internet noch nicht als Medium entdeckt hat. Der Bereich E-Commerce ist im Jahr 2003 um 14 % gestiegen. Die Zahl der registrierten Domainnamen wird voraussichtlich weiterhin stabil wachsen. Im Oktober wird wahrscheinlich die 8-Millionen-Marke fallen.

Zum zehnjährigen Jubiläum im April dieses Jahres konnte die .de-Registry DeNIC auf rund 7,5 Millionen registrierte .de-Domains verweisen; aktuell sind 7,92 Millionen .de-Domains registriert.


Deutsche bei Internet-Nutzung im europäischen Mittelfeld (August 2004 )

Die Bundesbürger liegen bei der Nutzung des Internets im europäischen Vergleich im Mittelfeld. Rund 38 Millionen Menschen waren hierzulande im ersten Quartal 2003 online. Das entspreche 52 % der Bevölkerung in einem Alter ab zehn Jahren, berichtete das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden. Ein Jahr zuvor waren es erst 46 % gewesen. Die skandinavischen Länder sind Deutschland aber weit voraus. In Dänemark und Schweden nutzen jeweils 70 % der Bevölkerung das Internet. In Italien sind es hingegen nur 29 %, in Spanien 37 % und in Griechenland gerade einmal 16 %.

Bei der Internet-Nutzung gibt es immer noch einen leichten Vorsprung der Männer, dieser wird jedoch geringer. Während im ersten Quartal 2003 etwa 56 % der Männer im Internet gesurft haben, taten es 47 % der Frauen. Dabei sind es überwiegend die älteren Frauen, die sich beim Internet zurückhalten.

Bei den jüngeren Altersgruppen nutzen zum Teil sogar mehr Frauen als Männer das Internet. Gegenwärtig ist das Internet, mehr als der PC, eine Technologie für junge Erwachsene: Von den 15- bis 24-Jährigen nutzen etwa 84 % das Internet, von den über 65-Jährigen 11 %. Je älter die Befragten waren, desto seltener nutzen sie PC oder Internet.

An Bedeutung gewinnen die Internet-Auftritte der öffentlichen Verwaltung. Bereits 40 % der Internet-Nutzer haben sich im ersten Quartal 2003 auf den Seiten einer Behörde informiert.

Das Kaufen und Bestellen von Waren und Dienstleistungen über das Internet wird weiterhin beliebter: Etwa 38 % der Onliner haben im ersten Quartal 2003 mindestens einmal etwas im Internet gekauft oder bestellt. Im Vorjahr waren es noch 28 %. Dabei nimmt die Produktgruppe Bücher/Zeitschriften einen Spitzenplatz ein, gefolgt von Kleidung und Sportartikeln sowie Filmen und Musik. Aber auch der Verkauf von Waren über Internet-Auktionen hat deutlich zugenommen.

Der Zugang zum Internet erfolgte 2003 nach wie vor fast ausschließlich (98 %) über den PC. Etwa 17 % der Internet nutzenden Haushalte verfügen dabei über eine Breitbandverbindung, wie DSL. Aber auch die Ausstattung privater Haushalte mit anderen Geräten aus dem Bereich IT und Kommunikation hat zugenommen. Während 1998 nur jeder neunte Haushalt ein Mobiltelefon besaß, gab es 2003 in drei Viertel aller Haushalte mindestens ein Mobiltelefon. Bei den PCs stieg der Anteil der Haushalte, die einen Computer besitzen, von knapp 40 % in 1998 auf gut 60 % im Jahr 2003 an.



Der Internet Explorer dominiert im Web ( Januar 2004 )

94,8 % Anteil unter den Webnutzern hat Microsofts Internet Explorer in seinen diversen Versionen, ermittelten die Webstatistiker von Onestat im Januar 2004. Mozilla/Netscape folgt mit 1,8 % Anteil, Opera mit der Browser-version 7 kommt auf 0,8 %. Apples Safari erreicht mittlerweile 0,48 %.

Onestat bezeichnet sich selbst als weltweiten Marktführer bei der statis-tischen Auswertung von Website-Traffic; Kunden von Onestat können sich detaillierte Profile über die Nutzung ihrer Sites erstellen lassen. Für ihre Erhebung ermittelt Onstat die Browserversionen der Nutzer, die Webserver von Onstat-Kunden besuchen. Die ermittelten Zahlen stellen den Durchschnitt während einer Woche im Erhebungszeitraum dar; die Statistik basiert auf einer Stichprobe von 2 Millionen Nutzern (jeweils 20.000 Surfern in 100 verschiedenen Ländern) täglich.

Für den Internet Explorer schlüsselt Onestat die Nutzungszahlen genauer auf: Danach führt mittlerweile Version 6 mit 68,1 %; noch 13,8 % beziehungsweise 11,8 % der Surfer setzen den Internet Explorer 5,5 oder 5,0 ein. Immerhin noch 0,7 % sind mit dem Internet Explorer 4 unterwegs. Gegenüber Ende 2002 hat sich übrigens der Gesamtanteil der Internet-Explorer-Anwender nicht verändert. Mozilla konnte leicht zulegen; Safari legte in den letzten Monaten kontinuierlich zu, nachdem Apple den Webbrowser in einer ersten Version Anfang 2003 zum Download bereitstellte.

Solche Zahlen über Webbrowser-Nutzung sind allerdings immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen angesichts der Tatsache, dass sich Browser wie beispielsweise Opera im Web als Internet Explorer ausgeben können, um überhaupt Zugang zu diversen Seiten zu haben. Dies kann Statistiken verfälschen, auch wenn es trotz dieser Konfigurationsmöglichkeiten eindeutige Kennungen gibt. Die Marktforscher von Onestat erklärten zudem schon früher, dass sie mit den Browser-Entwicklern zusammenarbeiten und solche Effekte in ihrer Statistik berücksichtigen. Trotzdem aber können Browser-Statistiken keine hundert%ig sichere Auskunft über die reale Nutzung der unterschiedlichen Versionen geben -- schließlich spielen neben technischen Unwägbarkeiten auch die Vorlieben von Zielgruppen eine Rolle.

 

Der Stühlinger ist online ( Juli 2003 )

Neues interessantes Informationsportal im Stadtteil Stühlinger lanciert.

Am 15. Juli dieses Jahres ging der Stadtteil Stühlinger online.
Das neue Internet-Portal versteht sich als Informationsplattform für diesen Stadtteil in Freiburg. Die Palette reicht von geschäftlichen bis hin zu kultu-rellen Angeboten und ist völlig werbefrei gestaltet. Das Angebot wird täglich aktualisiert und wächst organisch.

ETC webdesign hat im Februar 2002 bereits erfolgreich ein gleichartig gestaltetes Portal im Stadtteil Wiehre ins Leben gerufen, welches dort schon nicht mehr wegzudenken ist.

Reinklicken lohnt sich - www.stuehlinger-online.de



Online-Werbung im Aufwind ( April 2003 )

Untersuchungen zugfolge zieht die Online-Werbung bis etwa 2005 mit der Plakatwerbung gleich.

Der Deutsche Multimedia Verband (dmmv) rechnet für die Mediengattung
Online-Werbung weiterhin mit zweistelligen Wachstumsraten. Allein im ersten Halbjahr dieses Jahres konnte ein Wachstum von 19,7% zum Vergleichs-zeitraum des Vorjahres erzielt werden. Die Stabilisierung der Umsätze des Gesamtwerbemarktes, die in den letzten Monaten nach einer längeren "Durststrecke“ erstmals wieder gestiegen sind, dürfte sich weiter positiv auf
die Steigerungsraten auswirken. Experten rechnen mit einer durchschnittlichen Steigerung zwischen 15 und 20% in den kommenden Jahren, so dass der Anteil der Online-Werbung bis 2005 zu anderen Mediengattungen aufschliessen kann.

Aktuell beträgt der Anteil der Online-Werbung am gesamten Werbemarkt etwa 1,5%. Neben der Steigerung im Online-Werbesegment erwarten Experten auch eine Steigerung des Gesamt-Werbespendings ab 2004.


Jeder zweite deutsche Haushalt hat einen PC ( Februar 2003 )

Ende 2002 gab es in Deutschland laut dem IT-Branchenverband Bitkom 25 Millionen ISDN-Kanäle, 3,2 Millionen DSL-Anschlüsse und rund 59 Millionen Mobilfunkteilnehmer. 29 Millionen PCs sind in Deutschland installiert, jeder zweite Haushalt verfügt inzwischen über ein solches Gerät, ergibt eine internationale Vergleichsstudie. In diesem Jahr soll die 30-Millionen-Marke überschritten werden

2003 werden demnach rund 41 Millionen Deutsche das Internet nutzen. Zudem gehörten deutsche Verbraucher und Unternehmen zu den Vorreitern im elektronischen Geschäftsverkehr: Rund 87,8 Milliarden Euro seien im Jahr 2002 über das Internet umgesetzt worden. Allerdings würden Informations- und Kommunikationssysteme im Bildungswesen nur unzureichend genutzt, urteilt der Verband. Die dänischen Schulen habe es bereits vor zwei Jahren in den Sekundarschulen je Schüler einen PC mit Internetanschluss gegeben. Demgegenüber hätten sich in Deutschland 14 Sekundarschüler einen PC teilen müssen; auf jeweils 25 Schüler kam ein Internetzugang.

Weltweit habe es im vergangenen Jahr erstmals eine Milliarde Mobilfunkteilnehmer gegeben. Mehr als 600 Millionen Menschen weltweit nutzten das Internet, das seien 100 Millionen mehr als noch im Jahr zuvor. 54 Millionen Internet-Zugänge liefen über Breitband-Anschlüsse. Dieses Wachstumstempo werde sich im Jahr 2003 nicht verlangsamen, sondern auf dem aktuellen Niveau fortsetzen, glaubt der Verband.

Jeder fünfte ISDN-Kanal der Welt liege in Deutschland, etwa rund 25 Millionen. Im vergangenen Jahr wuchs die Zahl der Anschlüsse um 15 %. Ab 2005 dürfte der deutsche ISDN-Markt zunehmend gesättigt sein, außerdem gehe der Trend hin zu Anschlüssen auf DSL-Basis. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland zusätzlich 1 Million DSL-Anschlüsse geschaltet. Bis zum Jahr 2005 sollen sich die DSL-Anschlüsse von heute 3,2 Millionen auf dann 6,3 Millionen verdoppeln. Damit liege Deutschland deutlich vor den USA in der Welt-Spitzengruppe. Führend seien Südkorea und Dänemark.

In den USA werde lediglich jeder dritte Breitbandanschluss über DSL realisiert. Dort basierten knapp 11 Millionen Breitbandanschlüsse auf Kabelmodems; damit nutze jeder zehnte US-Haushalt das TV-Kabelnetz, um ins Internet zu gehen. In Deutschland liege die Anschlussrate bei 0,2 %, also wesentlich niedriger als in den USA.

Das hier geringe Interesse am Internet-Zugang über TV-Kabel liege an der fehlenden Leistungsfähigkeit deutscher Kabelnetze. Nur in wenigen Regionen könnten die Netze wesentlich mehr als nur Rundfunk- und Fernsehprogramme übertragen. Zumeist fehlen die Rückkanal-Fähigkeit und die Bandbreite für Datenanwendungen. Dabei verfügten 54 % der deutschen Haushalte über einen Kabelanschluss.


5,8 Millionen ".de"-Domains registiert ( Oktober 2002 )

Die Zahl der Internet-Adressen mit der Endung ".de" ist in Deutschland mittlerweile auf 5,8 Millionen gestiegen. Je 1.000 Einwohner hielten im Ländervergleich nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft ( IW ) Hamburg und Berlin mit 112 und 84 Domains die Spitze. Im Ländervergleich auf den nächsten Plätzen folgten Hessen ( 72 ), Bayern ( 70 ) und NRW ( 66 ).

Laut Städtevergleich ist München mit 163 Domain-Namen je 1.000 Einwohner die deutsche Internet-Metropole, gefolgt von Bonn ( 147 ) und der Stadt Düsseldorf ( 142 ). Der Osten holt mittlerweile leicht auf.
Die neuen Bundes-länder liegen im Ländervergleich auf den letzten Plätzen. Schlusslicht ist Sachen-Anhalt mit 22 Anmeldungen je 1.000 Einwohner. Davor platzierten sich Mecklenburg-Vorpommern ( 28 ), Thüringen ( 29 ), Brandenburg ( 31 ) und Sachsen ( 34 ).

 

Internet wird als Informationsmedium wichtiger ( August 2002 )

Das Internet wird als Informationsmedium immer bedeutender. Dies ergibt zumindest die aktuelle Markt- und Werbeträgeranalyse des Instituts für Demoskopie in Allensbach. Auf die Frage, wo sich die Bundesdeutschen über 14 Jahre näher und umfangreicher informieren, antworten 29 %, dass sie im Internet suchen.

Bei einer vergleichbaren Studie vor drei Jahren waren es nur 9 %. An erster Stelle steht das Fernsehen, über das sich 73 % informieren -- 6 % mehr als vor drei Jahren. Knapp dahinter folgt mit 71 % das persönliche Gespräch, das vor drei Jahren 74 % als Informationsquelle angaben. Zeitungen legten in der Zeit von 58 auf 61% zu, während Zeitschriften 54 % angaben, 2 % weniger als 1999.

Die jüngeren Befragten sind dem Internet weit mehr zugeneigt. "Noch 1999 verwiesen erst 18 % der 14- bis 17-Jährigen auf das Internet als den Ort, an dem sie sich normalerweise genauer über Themen informieren, für die sie sich interessieren. Inzwischen sind aus den 18 % 52 % geworden", heißt es in einer Mitteilung des Instituts. Anfangs habe es so ausgesehen, als könnte die Zeitung als wichtige Informationsquelle bei den jungen Leuten durch das Internet zurückgedrängt werden. Laut der Umfrage zeige sich aber, dass das Internet die Zeitung nicht verdrängt, sondern vielmehr ergänzt.

Der Untersuchungszeitraum für die Studie erstreckte sich von Frühjahr 2001 bis zum Frühjahr 2002. Dabei wurden nach Angaben des Instituts in Deutschland 21.513 Personen über 14 Jahre in persönlichen Gesprächen befragt.

 

84 % der mittelständischen Unternehmen im Internet ( Mai 2002 )

Der deutsche Mittelstand setzt immer mehr auf das Internet. Mittlerweile sind 84 % der mittelständischen Unternehmen mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten, wie aus einer am 17.04.02 in Berlin veröffentlichten Studie im Auftrag von IBM und des Wirtschaftsmagazins impulse hervorgeht. Vor einem Jahr waren es 70 %. Allerdings nutzt nur etwa jedes dritte Unternehmen (35 %) das Datennetz tatsächlich auch, um damit Waren zu bestellen oder zu verkaufen. Viele Mittelständler leisten sich den Internet-Auftritt aus Imagegründen.

Vor allem für die Firmendarstellung, den interaktiven Kundendienst und die Kommunikation mit Geschäftspartnern wird das Internet genutzt. Der Anteil des elektronischen Geschäfts am Umsatz ist noch relativ gering. Zwei Drittel der befragten 1000 Unternehmen machen mit dem E-Business noch nicht einmal fünf % ihres Gesamtumsatzes.

Zwischen den einzelnen Branchen gab es dabei erhebliche Unterschiede. Mittlerweile verfügen 20 % der Handelsunternehmen über eine Homepage mit Bestellfunktion. Im Vorjahr waren es 8 %. In der Industrie haben jetzt 15 % und im Dienstleistungsbereich 13 % ein solches Auftragstool. Knapp die Hälfte der mittelständischen Firmenchefs erwartet, dass sich die Web-Aktivitäten innerhalb eines Jahres auszahlen.


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